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INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

Die in der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT vereinten Unternehmer und Betriebe fördern die Entwicklung einer zukunftsträchtigen Marktordnung zur nachhaltigen Belebung des Wettbewerbs in der Gesundheitsbranche. Sie bieten sich deshalb als Partner einer reformorientierten Politik an. Es geht darum, einer bedeutenden Zukunftsbranche und dem Motor künftigen Wachstums der Volkswirtschaft einen gesetzlichen Rahmen zu gestalten, der die Kreativität der Akteure im Interesse der Patienten herausfordert. Nicht jammern und Resignation angesichts großer Herausforderungen sind gefragt, sondern Mut und Zuversicht. Wir werden diesen Weg tatkräftig beschreiten. Allen Menschen die moderne Medizin auch in Zukunft verfügbar zu machen und gleichzeitig die Qualität der Leistung zu garantieren, ist dabei ein hohes ethisches Ziel.

  INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT erwartet von der Politik zielgerichtete und entscheidende Schritte zur Schaffung einer patientenorientierten Wettbewerbsordnung im Gesundheitsbereich. Sie ist bereit, einen solchen mutigen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Die Chancen der Sozialen Gesundheitswirtschaft für die Entwicklung unserer Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts sind gewaltig. Sie können nur genutzt werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb ist jetzt aktives Handeln gefragt. Modernität durch Wettbewerb verwirklicht gute Medizin zu bezahlbaren Preisen.

Vorsitzender der INITIATVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT ist der Gesundheitsunternehmen Prof. Heinz Lohmann

Moderne Medizin für alle: Kreativität durch Wettbewerb

„IGW-Plattform für eine patientenorientierte Gesundheitspolitik“

Gesundheit für alle ist eine der zentralen Forderungen an eine humane Gesellschaft. Deshalb ist die grundlegende Modernisierung des Gesundheitssystems eine wesentliche Herausforderung in Zeiten großer Umwälzungen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Die in der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT engagierten Unternehmer und Betriebe fördern daher eine Gesundheitspolitik, die bereit und in der Lage ist, die Bedingungen für ein patientenorientiertes Wettbewerbssystem zu schaffen.

Die Gesundheitswirtschaft ist mit 4,3 Millionen Arbeitsplätzen in Deutschland die beschäftigungsstärkste Branche. Ihr Umsatz beträgt rund 260 Milliarden Euro. Sie besteht aus der Summe aller Unternehmen und Institutionen, die direkt und indirekt für erkrankte Menschen wirken bzw. zur Vorsorge beitragen. Zur Gesundheitswirtschaft gehören die Gesundheitsdienstleister, ambulant tätige Ärzte und Krankenhäuser, Apotheken, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegedienste und -heime, Medikalproduktehersteller, Pharmaunternehmen, Medizingeräteproduzenten, Krankenversicherer, Forschungs-einrichtungen, verschiedenste Serviceanbieter, u. a m.

Die Gesundheitsbranche ist in Bewegung. Der Fortschritt macht nicht Halt, die Zahl alter Menschen wächst, die der jungen sinkt. Die Frage nach einem gerechten System der Finanzierung der Sozialen Sicherung wird immer eindrücklicher gestellt. Zugleich weichen die traditionellen Sektorengrenzen übergreifenden Netzwerken, wächst die Bildung von Allianzen in der Gesundheitswirtschaft. Nur gemeinsam sind die kommenden Jahre steuer- und gestaltbar. Wichtig ist bei all dem, den Patienten, den Menschen im Focus zu sehen.

Die Mitglieder der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT sind davon überzeugt, dass innovative Unternehmen in der Lage sind, die Qualität und die Produktivität der Gesundheitsleistungen zu steigern und damit eine wachsende Nachfrage mit guter Medizin zu bezahlbaren Preisen zu befriedigen. Zentrales Ziel der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT ist deshalb die Propagierung des Gedankens, dass die Gesundheitswirtschaft einen wirkungsvollen Beitrag zur Lösung der Probleme eines zunehmenden Bedarfs an Behandlungslösungen einerseits und begrenzter Transfermittel andererseits leisten kann. Voraussetzung dafür ist die Etablierung eines Wettbewerbsystems, in dem der Staat die Marktordnung gestaltet sowie den Patientenschutz stärkt und die kreativen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sich erfolgreich durchsetzen können. Das Wachstum der Gesundheitsbranche wird somit zur Lokomotive der gesamten Volkswirtschaft und schafft zusätzliche Arbeitskräfte und Zuwächse durch privat finanzierte Nachfrage. Die Förderung einer Sozialen Gesundheitswirtschaft ist das Bestreben der in der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT engagierten innovativen Unternehmen.

Fünf zentrale Anforderungen an ein modernes Gesundheitssystem müssen aus Sicht der Vertreter der Initiative erfüllt sein, damit die Ziele Realität werden können:

  1. Vertragsprinzip ersetzt die Budgetstruktur als Regelsystem

    Trotz der durch den Gesetzgeber erlaubten Öffnungen innerhalb des starr regulierten Gesundheitsmarktes engen die bestehenden Gesundheitsgesetze innovative Unternehmen und Institutionen in ihrer Veränderungsbereitschaft immer noch zu sehr ein. Der Status quo bleibt zementiert. Das gilt für die Krankenversicherungen genauso wie für die Gesundheitsdienstleister. Ein regelhaftes Vertragsprinzip kann Qualität und Wirtschaftlichkeit künftig zum Durchbruch verhelfen.

  2. Unternehmerische Kreativität durch Abbau der Überregulierung

    Überregulierungen, die die unternehmerische Kreativität der Gesundheitswirtschaft hemmen, müssen eliminiert werden. Dazu zählt die unveränderte Verpflichtung der Krankenkassen weitgehend einheitlich und gemeinsam zu handeln. Auch die Krankenhausplanung und die staatliche Investitionsfinanzierung sind entbehrlich. So stärkt insgesamt die Einführung einer monistischen Finanzierung die unternehmerische Perspektive der Verantwortlichen.

  3. Wachstum durch Konzentration und Vernetzung

    In der Konzentration und der Vernetzung der Leistungen liegt die Zukunft der Hochleistungsmedizin. Es geht um zukunftsweisende integrative Arbeitsformen, die die Kompetenzzentren in den Metropolen  mit den Gesundheitszentren in der Fläche verbinden. Überkommene Regulierungen, die die Zusammenarbeit bisher behinderten, etwa bei der Realisierung der Telemedizin, müssen beseitigt werden. Die Qualität der Medizin ist bei diesen Aktivitäten immer der Maßstab.

  4. Komplexleistungen zu Komplexpreisen zur Überwindung der Trennung der verschiedenen Sektoren der Medizin

    Ambulante, stationäre, rehabilitative und pflegerische medizinische Hilfen sowie Arzneimittel und die Versorgung mit medizinischen Produkten müssen künftig in Behandlungspaketen zusammengefasst werden. „Behandlungslösungen“ müssen im Interesse der Patienten gefördert werden. Veröffentlichungsverpflichtungen zur Verbesserung der Transparenz sind dazu  geeignete Instrumente.

  5. Staat bestimmt Marktordnung und regelt Patientenschutz

    Für Anbietermonopole und staatlich geschützte Freiräume ist in einem Wettbewerbssystem der Zukunft kein Raum mehr. Der Staat sichert die medizinische Versorgung der Bevölkerung künftig deshalb nicht mehr über innere Regulierungen der beteiligten Institutionen, sondern über die Verpflichtung der Krankenkassen, Verträge mit Gesundheitsanbietern abzuschließen, die den gesetzlichen Versicherungsschutz realisieren.


Gesundheitswirtschaftskongress ÖSTERREICHISCHER GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS

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